Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Blasenschwäche

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 

Haftung für Inhalte

Die Inhalte unserer Seite wurden mit großer Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen.

Als Dienstleistungsanbieter der Webseite sind wir gemäß § 7 Abs. 1 TMG für eigene Inhalte und bereitgestellte Informationen auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich; wir sind jedoch nach den § 8 – 10 TMG nicht verpflichtet, die übermittelten oder gespeicherten fremden Informationen zu überwachen. Eine Entfernung oder Sperrung dieser Inhalte erfolgt umgehend ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung. Eine Haftung ist erst ab dem Zeitpunkt der Kenntniserlangung möglich.

Urheberrecht

Die Betreiber der Seiten sind bemüht, stets die Urheberrechte anderer zu beachten bzw. auf selbst erstellte sowie lizenzfreie Werke zurückzugreifen.

Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Beiträge Dritter sind als solche gekennzeichnet. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet.

Nutzungsbedingungen

Diese Informationen dienen dem Ratsuchenden als allgemeine unverbindliche Unterstützung und können keinen Ersatz für die professionelle Beratung, Behandlung oder Diagnose durch ausgebildete und anerkannte Ärzte darstellen. Lassen Sie sich in gesundheitlichen Fragen von einem Arzt beraten und verändern oder beenden Sie keine Behandlungen eigenständig. Ebenso sollten Sie keine Selbstmedikation durchführen, ohne vorher einen Arzt oder Apotheker konsultiert zu haben.

26. Juli 2018
Beckenboden- und Toilettentraining sind hilfreiche Therapieoptionen bei Blasenschwäche, vor allem wenn eine Dranginkontinenz vorliegt.
  
06. Februar 2017
Bei verschiedenen Krebserkankungen kann es zu Inkontinenz kommen. Dabei unterscheidet man Drang- und Belastungsinkontinenz.
  
Diagnose Blasenschwaeche

Schätzungen zufolge sind mindestens sechs Millionen Deutsche im Laufe ihres Lebens einmal von einer Blasenschwäche betroffen, bei Menschen über 65 Jahren gar jeder dritte. Aus falscher Scham und Angst vor Verspottung liegt die Dunkelziffer weit höher. Auch wenn es zunächst unangenehm und beschämend ist, eine genaue Diagnose ist wichtig, um für die Behandlung die geeigneten Maßnahmen ergreifen zu können. Deshalb sollte sich der Betroffene an seinen Hausarzt wenden, der ihn höchstwahrscheinlich nach einem kurzem Anamnesegespräch zu einem Urologen überweisen wird. Der Urologe selbst hat umfangreichere Möglichkeiten, den Patienten zu untersuchen und dementsprechend eine fundierte Diagnose zu stellen. Bei Frauen ist zudem häufig der behandelnde Gynäkologe der richtige Ansprechpartner.

Therapie Blasenschwaeche

Hat der behandelnde Arzt seine Diagnose abgeschlossen, sind verschiedene Therapieansätze für die Behandlung einer Blasenschwäche möglich. Bei Frauen bietet sich häufig eine Therapie in Form einer Stärkung der Beckenbodenmuskulatur an, die neben dem positiven Einfluss auf die Blasenfunktion auch den Vorteil einer besseren Haltung mit sich bringen und zudem Rückenproblemen vorbeugen kann.

Der Urologe kann neben weiteren Therapiemaßnahmen zudem spezielle Einlagen verschreiben. Bei einer Blasenschwäche ist es überaus wichtig, dass sich der Betroffene nicht von seiner Krankheit fremdbestimmen lässt, weshalb unsichtbare saugfähige Einlagen dabei helfen können, den Alltag angstfrei und in normaler Form bewältigen zu können.

Für die Entstehung einer Blasenschwäche können unterschiedliche Faktoren verantwortlich sein. Je nach Ausmaß und auch Geschlecht sind die Gründe häufig in einer Dysfunktion des Blasenmuskels, in einer unterentwickelten Beckenbodenmuskulatur oder auch in einer Störung des vegetativen Nervensystems zu finden. Bei Männern ist die häufigste Ursache eine vorhergegangene Prostataoperation. Meist kann der behandelnde Urologe den Grund für die Entstehung einer Blasenschwäche verhältnismäßig schnell diagnostizieren. Eine medikamentöse Therapie oder auch gezieltes Training der Muskulatur versprechen gute Chancen, die Blasenschwäche schnell einzudämmen oder je nach Art der Blasenschwäche auch zu behandeln.