Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Blasenschwäche

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Blasenschwäche

Links zu Blasenschwäche

Deutsche Kontinenz Gesellschaft e. V.
www.kontinenz-gesellschaft.de

Bundesverband für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz – Info Gesundheit e. V.
www.frauen-blasenschwäche.de

Der Selbsthilfeverband Inkontinenz e. V.
www.selbsthilfeverband-inkontinenz.org

Inkontinenz Selbsthilfe e. V.
www.inkontinenz-selbsthilfe.com

Fachgesellschaft Stoma, Kontinenz und Wunde e. V.
www.fgskw.org

26. Juli 2018
Beckenboden- und Toilettentraining sind hilfreiche Therapieoptionen bei Blasenschwäche, vor allem wenn eine Dranginkontinenz vorliegt.
  
06. Februar 2017
Bei verschiedenen Krebserkankungen kann es zu Inkontinenz kommen. Dabei unterscheidet man Drang- und Belastungsinkontinenz.
  
25. Juli 2014
Die Ursachen, die zur Entstehung einer Blasenschwäche (Harninkontinenz) führen, können sehr verschieden sein. Auch zahlreiche Risikofaktoren sind bereits bekannt. Einige von ihnen können ausgeschaltet und damit das Risiko, an Blasenschwäche zu erkranken, verringert werden.
  
25. Juli 2014
Menschen mit Blasenschwäche leiden meist stark unter den Symptomen der Erkrankung. Ungewollter Harnverlust und die daraus eventuell resultierende Geruchsentwicklung sowie die Schädigung der empfindlichen Haut stellen ein großes Problem dar. Viele Betroffene haben ferner Angst, dass Andere auf ihr Problem aufmerksam werden könnten.
  
25. Juli 2014
Die Behandlung der Blasenschwäche (Harninkontinenz) richtet sich danach, welche Form der Erkrankung vorliegt und nach den zugrundeliegenden Ursachen (Schwäche der Beckenbodenmuskulatur, hormonelle Störungen etc.). Ist eine Grunderkrankung Ursache für die Blasenschwäche, kann die Inkontinenz meist durch deren Behandlung therapiert werden.
  

Für die Entstehung einer Blasenschwäche können unterschiedliche Faktoren verantwortlich sein. Je nach Ausmaß und auch Geschlecht sind die Gründe häufig in einer Dysfunktion des Blasenmuskels, in einer unterentwickelten Beckenbodenmuskulatur oder auch in einer Störung des vegetativen Nervensystems zu finden. Bei Männern ist die häufigste Ursache eine vorhergegangene Prostataoperation. Meist kann der behandelnde Urologe den Grund für die Entstehung einer Blasenschwäche verhältnismäßig schnell diagnostizieren. Eine medikamentöse Therapie oder auch gezieltes Training der Muskulatur versprechen gute Chancen, die Blasenschwäche schnell einzudämmen oder je nach Art der Blasenschwäche auch zu behandeln.

Diagnose Blasenschwaeche

Schätzungen zufolge sind mindestens sechs Millionen Deutsche im Laufe ihres Lebens einmal von einer Blasenschwäche betroffen, bei Menschen über 65 Jahren gar jeder dritte. Aus falscher Scham und Angst vor Verspottung liegt die Dunkelziffer weit höher. Auch wenn es zunächst unangenehm und beschämend ist, eine genaue Diagnose ist wichtig, um für die Behandlung die geeigneten Maßnahmen ergreifen zu können. Deshalb sollte sich der Betroffene an seinen Hausarzt wenden, der ihn höchstwahrscheinlich nach einem kurzem Anamnesegespräch zu einem Urologen überweisen wird. Der Urologe selbst hat umfangreichere Möglichkeiten, den Patienten zu untersuchen und dementsprechend eine fundierte Diagnose zu stellen. Bei Frauen ist zudem häufig der behandelnde Gynäkologe der richtige Ansprechpartner.

Therapie Blasenschwaeche

Hat der behandelnde Arzt seine Diagnose abgeschlossen, sind verschiedene Therapieansätze für die Behandlung einer Blasenschwäche möglich. Bei Frauen bietet sich häufig eine Therapie in Form einer Stärkung der Beckenbodenmuskulatur an, die neben dem positiven Einfluss auf die Blasenfunktion auch den Vorteil einer besseren Haltung mit sich bringen und zudem Rückenproblemen vorbeugen kann.

Der Urologe kann neben weiteren Therapiemaßnahmen zudem spezielle Einlagen verschreiben. Bei einer Blasenschwäche ist es überaus wichtig, dass sich der Betroffene nicht von seiner Krankheit fremdbestimmen lässt, weshalb unsichtbare saugfähige Einlagen dabei helfen können, den Alltag angstfrei und in normaler Form bewältigen zu können.